Kult des Asmodeus

Rechtschaffend böser Gott der Tyrannei, des Betrugs und des Mordes. Asmodeus, der Herrscher der neun Höllen, lehrt seine Anhänger das die Starken die Schwachen nicht nur beschützen, sondern auch über sie herrschen sollen. Die Massen sind dumm und feige, sie müssen von den Starken geführt werden oder sie vernichten sich selbst. Aber weil die Massen dumm und feige sind, fürchten sie die Starken und versuchen sie zu kontrollieren. Deshalb muss der Starke klug sein, er darf seine Überlegenheit nicht offen zeigen oder er zieht sich den Neid der Unterlegenen zu. Er muss aus dem Verborgenen agieren, sich mit der Masse gut stellen und durch Schmeicheleien ihr Wohlwollen gewinnen. Im Intrigenspiel der Politik ist alles nur Mittel zum Zweck: Gesetze sind nur dazu da andere zu kontrollieren, Kunst dient der Propaganda und Mord ist ein willkommenes Mittel einen Konkurrenten auszuschalten. Wer der Intrige zum Opfer fällt, war nur zu schwach sie zu meistern.
Wie die Kinder der Tiamat, ist auch der Kult des Asmodeus in fast allen zivilisierten Ländern verboten. Anders als erstere, ist letzterer aber in in diesen Ländern weit verbreitet. Unter Dieben und Politikern, reichen Händlern und dekadenten Adligen finden sich viele Anhänger des Asmodeus, die mit seinen Lehren ihren verdorbenen Lebensstil rechtfertigen. Häufig bilden die Gläubigen versteckte Kulte. Geheimgesellschaften, mit eigenen Regeln und Ritualen, die versuchen aus dem Schatten heraus die Macht an sich zu reißen.

Kult des Asmodeus

Graf von Monte Pelor andsch3